Das Fachgebiet der Orthopädie

Diese Wissenschaft beschäftigt sich mit der Entstehung, Vorbeugung, Erkennung und Verhütung von Funktionsfehlern und Erkrankungen, im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates. Dazu gehören die Sehnen, Gelenke, Muskeln, Knochen und Bänder. Falls man zum Beispiel einen Muskelfaserriss oder einen Knochenbruch erleidet, wird man vom Hausarzt direkt zum Orthopäden weitergeleitet. Der Orthopäde begutachtet daraufhin die Verletzung und sorgt dafür, dass die Verletzung nicht nur sofort erkannt, sondern ebenfalls fachgerecht versorgt und behandelt wird. Um sich Orthopäde nennen zu dürfen benötigt man als Arzt eine Facharztausbildung in Orthopädie. Man kann also sehen, dass der Bereich der Orthopädie sehr vielfältig ist und man viel Erfahrung benötigt, um bei Erkrankungen des Bewegungsapparates gezielt helfen zu können.

Die Möglichkeiten der Orthopäden zur Beschleunigung der Heilung

Die orthopädischen Ärzte besitzen eine Vielzahl von Möglichkeiten, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Einige Beispiele dafür sind die Physiotherapie, Krankengymnastik, Rehabilitationsmaßnahmen und der Orthopädie-Schuhtechniker. Die Physiotherapie ist neben dem Orthopädie-Techniker wohl die am häufigsten gewählte Behandlungsform, da man nicht nur zur Heilung einsetzen kann, sondern auch zur Vorbeugung von Erkrankungen. Es gibt zahlreiche Kurse, vom richtigen Gehen bis zu Rückenstärkung, um sich vor einer Vielzahl von Beschwerden zu schützen bzw. es gar nicht erst zu solchen kommen zu lassen. Die Hauptaufgabe eines Orthopäden ist die Vermeidung von Operationen. Das heißt, dass ein Orthopäde zuerst alle Methoden der konservativen Behandlung ausschöpft, damit es nicht zu einer Operation kommt.

Welche Patientengruppen benötigen am häufigsten einen Orthopäden

Es gibt im Grunde aus keine bestimmte Patientengruppen für den Orthopäden, denn die Patienten sind sowohl alt als auch jung. Die älteren Patienten kommen am häufigsten, weil die Gelenke, Sehnen etc. langsam veralten und ein Problem für den Alltag darstellen. Dagegen kommen die jüngeren Patienten eher wegen Sportverletzungen, oder Geburtsfehlern zum Orthopäden. Denn es kann immer mal leicht passieren, dass man sich beim Fußball spielen oder Joggen eine Sehne überdehnt, einen Muskel überanstrengt oder dass einem sogar ein Kreuzband im Knie reißt. Man kann also sehen, dass der Orthopäde von fast jeder Menschengruppe besucht wird.

Eine Behandlung zur Vorbeugung von Verletzungen

Falls man sich für einen Kurs beim Orthopäden interessiert sollte man einmal zur eigenen Krankenkasse gehen und sich die Angebote der Kasse in diesem Bereich genau angucken. Denn häufig bieten die Krankenkassen vergünstigte Kurse zur Vorbeugung von Gelenkschmerzen etc. an. Das kommt nämlich nicht nur den Kunden der Versicherer gelegen, sondern ebenfalls dem Versicherer selbst. Durch Eigeninitiative und Prävention lassen sich häufig ernste Beschwerden oder Erkrankungen vermeiden und das spart der Krankenversicherung sehr viel Geld.

Bei der Suche nach einem Kurs ist es hilfreich sich gezielt ein Seminar herauszusuchen, das zu den bestehenden Beschwerden oder der individuellen beruflichen oder privaten Belastung passt. Falls man zum Beispiel einen harten anstrengenden Job hat, bei dem man viele schwere Sachen tragen muss, so ist es hilfreich einen Kurs im Rückenaufbau zu wählen. Denn die im Kurs vermittelten Übungen stärken nicht nur den Rücken dauerhaft, sondern man bekommt auch Tipps und Tricks zum richtigen tragen von schweren Gegenständen gezeigt.

Image: Andreas Keudel © ISO K° – photography – Fotolia

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